Behandlungen

Akupunktur

Akupunktur am OhrDie Akupunktur ist eine der ältesten Heilmethoden, die aus dem fernen Asien stammt.

Richtig angewendet, ist sie völlig unschädlich. Man kann mit ihr viele Störungen des Körpers heilen, den Gesundheitszustand wesentlich verbessern oder Krankheiten zumindest lindern.

Selbstverständlich hat auch die Akupunktur, wie alle Behandlungsformen, ihre Grenzen.

Die Behandlung mit Nadeln wird traditionell mit anderen Heilmethoden unterstützt.

Mit Akupunktur behandelt man Schmerzen, Neuralgien, Verkrampfungen, Migräne und andere Arten von Kopfschmerzen, nervöse Erschöpfungen, Schlaflosigkeit, Durchblutungsstörungen oder Bronchialasthma.

Akupunktur hilft nicht bei Organschäden. Beispielsweise nach einem Herzinfarkt, bei eingeschränkter Nierentätigkeit oder Leberinsuffizienz. Auch nicht bei Multipler Sklerose, Arthrosen, Geisteskrankheiten, bösartigen Tumoren oder Mangelkrankheiten.

In diesen Fällen kann sie höchstens das Allgemeinbefinden verbessern.

"Akupunktur heilt was gestört ist -
Akupunktur heilt nicht, was zerstört ist."
(Prof. Dr. med. dent. H.F. Herget)

AkupunkturnadelnVor einer Behandlung wird der Patient untersucht, sein Blutdruck gemessen.

Er soll entspannt liegen und warme Füße haben. Dann werden die zu behandelnden Akupunkturpunkte, entsprechend der Beschwerden, auf den Körper-Meridianen gesucht und die Nadeln eingestochen. Die Anzahl der Nadeln richtet sich nach den Symptomen, meist sind es zwischen sechs und zehn Nadeln.

Bei den Akupunkturpunkten handelt es sich um festliegende kleine Bereiche im Unterzellgewebe. Sie fühlen sich weicher oder verhärteter an, als das sie umgebende Gewebe und können schmerzhaft oder erst auf Druck schmerzhaft sein.

Der Patient spürt den kleinen Einstich der Nadeln. Der Schmerz lässt aber bald nach.

Während der Behandlung kommt es zu einer Regulationsumstellung im Körper. Wobei Energieflüsse, elektromagnetische Kraftfelder und auch chemische Veränderungen innerhalb des Rückenmarks möglich sind.

Im allgemeinen sind acht bis zehn Sitzungen erforderlich, deren zeitliche Aufeinanderfolge nach Diagnose und Krankheitsdauer festgelegt wird.