Behandlungen

Eigenblutbehandlung

BlutkörperchenDie Eigenblutbehandlung ist eine Reiztherapie, die die allgemeinen Abwehrfunktionen des Körpers stärkt.

Aus der Armvene wird dem Patienten 0,5 bis 2 ml Blut entnommen. Es kann pur oder mit einem Medikament vermischt, in den Gesäßmuskel zurückgegeben werden.

Die Häufigkeit der Behandlung und die Abstände der Injektionen, sowie die Menge des entnommenen Blutes richten sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild.

Eine Infektion des Patienten mit fremden Krankheitskeimen ist ausgeschlossen, da nur eigenes Blut verwendet wird und dieses auch nur mit sterilen Einmalspritzen und -nadeln in Berührung kommt.

Die Eigenblutbehandlung ist eine sehr alte Therapie und wurde in den Dreißiger Jahren von dem Arzt August Bier wieder entdeckt. Er machte sich die Regel zum Grundsatz wonach schwache Reize die Selbstheilungskräfte stärken, mittlere sie hemmen und sehr starke sie aufheben. Zahlreiche Untersuchungen haben die Wirkung dieser Therapie belegt.

Das Blut in den Venen und Arterien verteilt Nährstoffe und Enzyme und hilft Schlackstoffe, Gifte und Antikörper auszuscheiden. Gelangt Blut jedoch ins Gewebe, so setzt es einen Reiz, in Form einer heilungsfördernden Entzündung.

Die Eigenblut-Therapie wird bei folgenden Krankheiten eingesetzt:

  1. Akute und chronische Infektionen
  2. Rheumatische Erkrankungen
  3. Erschöpfungszustände
  4. Vergesslichkeit und Schwindel
  5. Appetitlosigkeit
  6. Blutbildungsstörungen
  7. Durchblutungsstörungen
  8. Schlafstörungen
  9. Allergien
  10. Hauterkrankungen
  11. Schwäche des Abwehrsystems
  12. Zur Rekonvaleszenz