Behandlungen

Bärlauch

Fördert die Körpersäfte, weckt die Lebensgeister

BärlauchblüteDie Volksmedizin sagt dem „wilden Knoblauch“ positive Wirkungen nach, besonders bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verdauungsstörungen ebenso bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfall. Bärlauch soll auch ein gutes Antibiotikum sein.

Bereits den Römern war der Bärlauch als Heilkraut bekannt. Sie schätzten ihn als magen- und blutreinigendes Mittel.

Über tatsächliche medizinische Wirkungen liegen jedoch keine gesicherten Kenntnisse vor.

Der Bärlauch ist auch eine altbekannte Gemüse- und Gewürzpflanze, die heute aus der Frühjahrsküche nicht mehr wegzudenken ist. Die ersten Blätter findet man im Februar und März. Am besten werden sie roh verwendet und klein geschnitten unter Salate oder andere Speisen gemischt.

Nudeln mit BärlauchStarkes Erhitzen verändert die schwefelhaltigen Stoffe, die für Geschmack und Heilwirkung wichtig sind und der hohe Gehalt an Vitamin-C geht verloren.

Wenn im Mai die Pflanze blüht, ist die Erntezeit beendet. Die Blätter verlieren dann ihren guten Geschmack und werden bitter.

Vorsicht beim Sammeln von Bärlauch. Die im Frühjahr austreibenden Blätter können mit denen der Maiglöckchen, die äußerst giftig sind, verwechselt werden. Ein sicherer Test zur Unterscheidung ist das Zerreiben der Blätter zwischen den Fingern. Nur Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch !

Außerdem wachsen Bärlauchblätter einzeln mit Stielen aus dem Boden, die Maiglöckchenblätter jedoch alle zusammen aus einem einzelnen Köcher.